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Website-Relaunch: Checkliste für ein erfolgreiches Makeover

Egal, wie chic und ansprechend eine Website sein mag: Nach einigen Jahren wird ein Relaunch fällig. Technologien und visuelle Trends ändern sich, vielleicht haben sich die Leistungen und Produkte eines Unternehmens gewandelt. Der neue, zeitgemäße Online-Auftritt kann kommen! Doch Vorsicht: Ein Website-Relaunch ist ein komplexes Unterfangen, das von dir eine sorgfältige Planung und Durchführung erfordert. Hier findest du Tipps und eine umfassende Checkliste – so gelingt es dir sicher mit einem erfolgreichen Makeover.

Website-Relaunch: Definition und Bedeutung

Ein Relaunch bedeutet, dass eine bestehende Website überarbeitet oder vollständig neu erstellt wird, um aktuellen Anforderungen und Zielen gerecht zu werden. Dabei hast du zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen, um sicherzustellen, dass die neue Website nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional und suchmaschinenoptimiert ist – und letztlich deine Zielgruppe davon überzeugt, Kunde zu werden und zu bleiben.

Du ahnst es bestimmt bereits: Ein Website-Relaunch bedeutet viel mehr als ein einfaches Redesign. Stattdessen geht es darum, die gesamte Struktur, Funktionalität und den Inhalt der Website zu überdenken und zu optimieren.

Häufige Gründe für einen Website-Relaunch

  1. Veraltetes Design: Die Ästhetik entspricht nicht mehr den aktuellen Standards.
  2. Mangelnde Funktionalität: Du möchtest neue Features oder Technologien integrieren, damit die Website wieder auf der Höhe der Zeit ist.
  3. Schlechte Benutzererfahrung: Navigation und Nutzerführung müssen verbessert werden, Erfahrungen und Feedback aus der Praxis und dem Feedback der User sollen einfließen.
  4. Suchmaschinenoptimierung: Durch gezielte Maßnahmen möchtest du die Sichtbarkeit in Suchmaschinen steigern.
  5. Rebranding: Das Unternehmen hat einen neuen Auftritt erhalten, nun wird die Anpassung der Website an die neue Markenidentität fällig.

Elf Schritte bis zum Ziel: Checkliste für deinen Website-Relaunch

Es ist eine Binsenweisheit: Je besser du dein Ziel kennst, desto exakter kannst du den Weg dorthin definieren. Aktionismus ist auch beim Relaunch einer Website fehl am Platz, stattdessen solltest du exakte Ziele, Anforderungen, Zielgruppen und Co. in einem Projektplan festlegen – und daraus einen klaren Zeitplan mit Zwischensteps und Zielen für das Relaunch-Projekt festlegen. Umso besser kann die neue Website in Zukunft die Erwartungen erfüllen und umso besser performen!

Website-Relaunch: Schritte im Überblick

Hier findest du eine umfassende Checkliste mit allen wichtigen Schritten und Erläuterungen. Die elf Schritte stellen sicher, dass der Relaunch reibungslos verläuft und deine Ziele schnell in Reichweite kommen.

1. Zielsetzung und Strategieentwicklung

  • Definiere alle relevanten Ziele: Im ersten, entscheidenden Schritt legst du fest, was mit dem Relaunch erreicht werden soll. Zu den Zielmarken und Kennzahlen, die sich anschließend messen und kontrollieren lassen, können zum Beispiel erhöhte Besucherzahlen, bessere Conversion Rates, verbesserte Benutzerfreundlichkeit, eine optimierte Suchmaschinen-Sichtbarkeit oder eine moderne Markenpräsentation zählen.
  • Zielgruppenanalyse: Erstelle ein detailliertes Profil der relevanten Zielgruppen, um deren Bedürfnisse und Erwartungen besser zu verstehen. Nutze, wenn vorhanden, Persona-Beschreibungen dazu.
  • Wettbewerbsanalyse: Nimm die Websites relevanter Wettbewerber unter die Lupe, um deren Stärken und Schwächen zu identifizieren und daraus zu lernen.

2. Bestandsaufnahme der aktuellen Webseite

  • Inhalts- und Dateninventar: Liste alle bestehenden Inhalte, Funktionen und Datenquellen der aktuellen Website auf. Was ist davon zukünftig noch notwendig, was kann entfallen, welche Bestandteile sind von dir inhaltlich zu aktualisieren?
  • SEO-Analyse: Untersuche die aktuelle SEO-Performance, einschließlich Keyword-Rankings, Backlinks und organischem Traffic.
  • Technische Analyse: Prüfe die technische Infrastruktur und die Performance der aktuellen Website, einschließlich Ladezeiten, Serverleistung und Sicherheitsaspekte.

3. Planung und Konzeptentwicklung

  • Content-Strategie: Im nächsten Schritt entwickelst du nun eine klare Content-Strategie, die auf deine Zielgruppen und Geschäftsziele abgestimmt ist. Plane, welche Inhalte beibehalten, überarbeitet oder neu erstellt werden müssen.
  • Design und User Experience: Erstelle Wireframes und Mockups für das neue Design. Achte insbesondere auf eine benutzerfreundliche Navigation, klare Call-to-Actions und ansprechende visuelle Elemente – orientiere dich dafür gerne, aber nicht zwingend an der aktuell angesagten optischen Stilrichtung.
  • SEO-Planung: Starte mit einem umfassenden SEO-Audit der bestehenden Website, um Stärken und Schwächen zu identifizieren. Erstelle zudem eine SEO-Strategie für den Relaunch der Website, einschließlich Keyword-Optimierung, URL-Struktur und Meta-Tags. Führe dazu am besten eine umfassende Keyword-Analyse durch, um die relevanten Suchbegriffe für die Branche und Zielgruppe zu identifizieren.

4. Technische Vorbereitung

  • CMS-Auswahl: Welches System verwendet die Website aktuell, soll es dabei bleiben oder einen Wechsel geben? Welche Kriterien sind für die Entscheidung besonders wichtig? Wähle auf dieser Basis das Content Management System (CMS), das deinen Anforderungen am besten entspricht. Insbesondere mit WordPress steht dir dafür eine leistungsstarke, flexible und immer wieder nach Bedarf erweiterbare Basis zur Verfügung.
  • Hosting und Server: Überprüfe den aktuellen Hosting-Provider und entscheide, ob ein Wechsel notwendig ist, um bessere Performance oder Skalierbarkeit zu gewährleisten.
  • Sicherheitsmaßnahmen: Implementiere oder aktualisiere bei Bedarf alle relevanten Sicherheitsprotokolle wie SSL-Zertifikate, regelmäßige Backups und einen effektiven Firewall-Schutz.

5. Inhaltserstellung und -optimierung

  • Content-Migration: Plane die Migration der bestehenden Inhalte. Achte dabei auf eine korrekte Übertragung von Texten, Bildern und Videos – bei Bedarf Aktualisierungen nicht vergessen!
  • SEO-Optimierung: Optimiere alle Inhalte für Suchmaschinen. Dazu gehören selbstredend die Anpassung von Keywords, Meta-Beschreibungen, Alt-Tags für Bilder und interne Verlinkungen.
  • Content-Erstellung: Erstelle bei Bedarf und entsprechend der ursprünglichen Planung neue Inhalte, die deine Zielgruppen ansprechen und die Geschäftsziele unterstützen.
  • Sitemap und Robots.txt: Aktualisiere ebenso die Sitemap und die Robots.txt-Datei, um sicherzustellen, dass Suchmaschinen die neue Website problemlos crawlen und indexieren können.

6. Design und Entwicklung

  • Responsive Design: Selbstverständlich stellst du sicher, dass die neue Website auf allen Geräten (Desktop, Tablet, Smartphone) optimal dargestellt wird.
  • Benutzerfreundlichkeit: Teste dies durch Usability-Tests mit echten Benutzern, um Schwachstellen zu identifizieren und noch vor dem Go-Live zu beheben.
  • Interaktive Elemente: Füge interaktive Elemente wie Formulare, Chatbots oder interaktive Infografiken hinzu, um die Benutzererfahrung zu verbessern.

7. Testing und Qualitätssicherung

  • Funktionalitätstest: Nun kommt die Stunde der Wahrheit. Teste alle Funktionen der neuen Website, einschließlich Formulare, Links, Shopping-Carts und interaktiven Elementen. Nicht zu vergessen: Richte 301-Weiterleitungen von den alten URLs zu den neuen URLs ein, um sicherzustellen, dass kein Linkjuice verloren geht und die Benutzer nahtlos auf die neuen Seiten weitergeleitet werden.
  • Browser- und Gerätetests: Überprüfe gründlich die Kompatibilität der Website mit verschiedenen Browsern (Chrome, Firefox, Safari, Edge) und Endgeräten (Desktop, Tablet, Smartphone).
  • Ladezeit- und Performance-Tests: Messe und optimiere die Ladezeiten der Website, um sicherzustellen, dass sie schnell und reibungslos läuft.

8. SEO- und Analytics-Setup

  • SEO-Monitoring: Nutze Tools wie Google Search Console und Bing Webmaster, um die SEO-Performance zu überwachen.
  • Analytics-Setup: Integriere Analysetools wie Google Analytics, um den Traffic und das Benutzerverhalten zu verfolgen und zu analysieren.
  • Conversion Tracking: Implementiere Conversion Tracking, um die Effektivität der Call-to-Actions und Marketingkampagnen kontinuierlich zu messen.

9. Vorbereitung des Go-Live

  • Content-Freeze: Setze einen Content-Freeze ein paar Tage vor dem geplanten Go-Live, um sicherzustellen, dass keine neuen Inhalte mehr hinzugefügt oder geändert werden.
  • Backup und Wiederherstellung: Erstelle ein vollständiges Backup der alten und neuen Website, um im Notfall eine Wiederherstellung durchführen zu können.
  • DNS-Umstellung: Plane die Umstellung der DNS-Einträge, um die neue Website live zu schalten.

10. Launch und Nachbereitung

  • Go-Live: Nun kann die neue Webseite endlich live gehen. Wichtig: Überwache die ersten Stunden und Tage intensiv, um mögliche Probleme schnell zu beheben.
  • Post-Launch-Überwachung: Überwache die Performance und Benutzer-Reaktionen in den ersten Wochen nach dem Relaunch gründlich. Analysiere die Daten, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.
  • Feedback einholen: Feedback von Benutzern und internen Stakeholdern hilft dir dabei, weitere Optimierungen und Anpassungen vorzunehmen.

11. Langfristige Wartung und Optimierung

  • Regelmäßige Updates: Halte CMS, Plugins und andere Software-Komponenten auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu schließen und neue Funktionen zu nutzen.
  • Suchmaschinenoptimierung: Überwache und optimiere kontinuierlich deine SEO-Strategie, um die Sichtbarkeit der Website in den Suchmaschinen zu verbessern.
  • Content-Updates: Aktualisiere regelmäßig Inhalte, um die Zielgruppen anzusprechen und relevante Informationen zu bieten.

Guter Rat muss nicht teuer sein: Mit einer sorgfältigen Planung und Vorbereitung hast du den Relaunch einer Website von Beginn an sicher im Griff. Beachte dabei insbesondere Aspekte wie Design, Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und SEO. Mit einer detaillierten Website-Relaunch-Checkliste und einem klaren Projektplan kannst du sicherstellen, dass die neue Website die gewünschten Ziele erreicht – und online eine gute Performance erzielt.

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